F. pardalis Sirama

F. pardalis Sirama


Ungefähr 10 km westlich von Ambilobe liegt die kleine Hafenstadt SIRAMA. Vor einigen Jahren wurde hier in großem Stil Zuckerrohr angebautund verarbeitet. Außerdem gab es eine Fabrik zur Verarbeitung von Shrimps. Beide Fabriken stehen jetzt leer und die Region verödet und verarmt. Die ehemaligen Fabrikgebäude verfallen zusehens und die Bevölkerung hofft auf neue Investoren. Der Weg von Ambilobe nach Sirama ist eine ca. 3m breite Schotterpiste. Links und rechts Schilf, hohes Gras oder Reste von Zuckerrohr. Diese Gebiete werden regelmäßig abgebrannt.

Auf dem Weg nach Sirama begegnet man oft Dorfbewohner  auf dem Fahrrad, die auf dem Weg nach Ambilobe sind um dort ihren fangfrischen Fisch auf dem Markt zu verkaufen. Sie müssen sich sehr beeilen, damit bei über 30°C der Fisch auf dem Wege nicht verdirbt.

Auf dem Schotterweg nach Sirama gibt es kaum Pantherchamäleons zu sehen. Hier fehlt es einfach an etwas schattenspendenden Büschen und Bäumen und an Feuchtigkeit. Aber sobald sich eine kleine Baumgruppe zeigt, lohnt es sich mal genauer nachzuschauen.

F. pardalis Sirama

Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist, unterscheiden sich die Tiere aus Sirama nicht von denen in Ambilobe. Ich habe viele verschiedene Tiere in diesem Gebiet gefunden, aber niemals eines mit einer typischen "Siramafärbung". So kann man bei den von Züchtern oder Händlern angebotenen Sirama-Tieren wohl vom Fundort Sirama sprechen, nicht aber von der Farbform Sirama.

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