Furcifer pardalis, Tamatave

Furcifer pardalis, Tamatave


Vom Nationalpark Andasibe war mein Plan direkt nach Tamatave (madagassischer Name: Toamasina) zu fahren. Wegen der politischen Unruhen wurde mir aber davon abgeraten. So war ich hin- und hergerissen ob ich es wagen sollte trotz der Warnungen in dieses Gebiet zu fahren. Ich entschied mich erstmal in die Richtung Tamatave zu fahren und bei evtl. auftretenden Unruhen umzukehren.

Mein Fahrer Misa und ich fuhren auf der RN2 bis zur Ortschaft Brickaville und von dort auf unbefestigten Wegen in Richtung Küste. Dort kamen wir an einen See der schon zum Kanal von Pangalanes gehört. Der weiße Sand und die Palmen erinnern eher an eine Ozeanküste aber es ist ein Süßwassersee, der nur durch schmale Landstreifen vom indischer Ozean getrennt ist.

pangalanes

Hier, direkt am Küstenstreifen und in der umliegenden Buschvegetation fand ich die typischen Tamatave-Panther. Die Färbung variiert, wie auf den Bildern zu sehen, von Weinrot bis Dunkelgrün. Die Kopfoberseite ist hellblau und der Körper ist mit unterschiedlichen weißen, grauen oder hellblauen Punkten übersät. Auch die Farbe des  Lateralstreifens kann von weiß, grau oder hellblau reichen.

Die Temperaturen waren im April extrem hoch 38°C und wir konnten die Chamäleons nur in schattigen Büschen finden. Laut Aussage der Dorfbewohner hat es hier in den letzten Wochen mindestens einmal am Tag geregnet. Das konnte man den Tieren auch wirklich ansehen - keine Spur von Wassermangel oder Austrocknung.

pangalanes

tamatave_juvenile

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