F. pardalis Nosy mitsio

F. pardalis Nosy mitsio


Nach mehr als 2 Jahren Vorplanung wurde nun endlich ein Traum wahr - die Überfahrt nach Nosy mitsio. Von der Küste aus, durch die Mangrovengebiete, starteten wir bei ausreichender Flut frühmorgens das kleine Fischerboot.

Nosy mitsio

Bei unserer Ankunft schien die Insel unbewohnt. Aber nach kurzer Zeit sahen wir einige Dorfbewohner direkt am Strand schattensuchend unter einem großen Baum. Wir wurden freundlich begrüßt und zu Kokosnüssen eingeladen. Wir unterhielten uns und erklärten Ihnen den Grund unseres Besuches. Die Leute wurden misstrauig und Einige sogar ärgerlich! Der Grund war, im letzten Jahr kamen einige "Tierfänger" auf die Insel, sammelten alles ein was sie finden konnten und verschwanden wieder ohne den Inselbewohnern einen gewissen Anteil abzugeben. Ich konnte Ihnen aber glaubwürdig versichern, dass ich nur fotografieren will.

Drei junge Männer erklärten sich bereit mir, für etwas Geld, bei der Suche zu helfen. Es war inzwischen 10.00 Uhr und die Sonne brannte unbarmherzig. Die Chamäleons hatten sich in die schattigen Büsche zurückgezogen. Diese Büsche sind fast undurchdringlich machmal mit Stacheln besetzt und ca. 1,80 - 2,00m hoch. Gemeinsam suchten wir die strandnahe Umgebung ab und fanden schließlich  zwei jungen Männchen - ich war begeistert!

Es war kaum Schatten zu finden um die Tiere besser fotografieren zu können. Also blieb ich mit den Chamäleons im Busch. Auf dem Bild 2 sind sehr deutlich Filarien im Unterhautgewebe zu erkennen. Die beiden jungen Männchen drohten bei Blickkontakt etwas versuchten sich aber immer aus dem Wege zu gehen. Nach ca. 1 Stunde wurde ich von meinen Begleitern gerufen und es verschlug mir fast die Sprache..........

Nosy mitsio male

Sie fanden ein ausgewachsenes Nosy mitsio Männchen. Direkt an einem der Fischerhäuschen saß dieses tolle Tier auf dem Zaun. Ich brachte es etwas in Position und wunderte mich schon über die extrem prächtige Färbung. Aber es gab einen Grund dafür. Nicht weit entfernt saß das passende Weibchen im unteren Buschwerk.

Ich arrangierte ein paar Äste um die Beiden optimal fotografieren zu können. Das Weibchen war aber nicht "in Stimmung" und bedrohte das Männchen. Dabei versuchte es ständig wieder in die untere Buschvegetation zu entkommen. Ich setzte Sie einige Male zurück auf den Zaun. Das Männchen startete sofort wieder seine Annäherungsversuche aber das Weibchen wollte einfach nicht! Es wurde für die Tiere in der prallen Sonne zu stressig und ich mußte nach einer Weile abbrechen. Trotzdem war ich mit der "Fotoausbeute" mehr als zufrieden und freue mich euch diese Bilder zeigen zu können.

 

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